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Mehler Feld - Herbst
Luftaufnahme Sommer
Blick Brunngasse auf Kirche
Villa Kym
 
 
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Villa Kym
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Raum für Leben

Raum für Leben

Auszug aus der Willkommensbroschüre - Raum für Leben

Meli – Melina – Möhlin
Viele Einheimische nennen ihr Dorf «Meli». Damit hat sich ein keltisches Wort bis heute erhalten. «melen» bedeutete vor über 2000 Jahren «blond, bräunlich» und beschrieb das Bachwasser, das schon damals bei Regen und Schneeschmelze braun floss.

Vom Bauerndorf zur Industriealisierung

Breite
Möhlin war ein klassisches Bauerndorf,dessen Bewohner ihre Existenzgrundlage in der Landwirtschaft fanden. Die fruchtbaren Lössböden auf der Hochterrasse ermöglichten den erfolgreichen Anbau von Getreide und bildeten so die Grundlage für eine florierende Wirtschaft. Auf der Niederterrasse wurden die Wiesen systematisch bewässert, um möglichst viel Gras, Heu und Emd zu gewinnen. Aus industrieller Sicht sind die Jahre 1848, 1872 und 1932 Meilensteine. 1848 – im selben Jahr, als der moderne Nationalstaat Schweiz ins Leben gerufen wurde – erlebte auch die Saline Riburg ihre Gründung. Und 1932 öffnete in Möhlin die Schuhfabrik Bata, die bis zu 700 Arbeitsplätze anbot, ihre Tore. Der grosse Wandel setzte 1954 ein. Aus dem Bauerndorf Möhlin wurde im Laufe der Jahre eine Agglomerationsgemeinde. Das hatte starke Auswirkungen auf das Dorfbild: Vier Fünftel der Bauernbetriebe verschwanden, dafür stieg die Einwohnerzahl der Gemeinde stetig an. Dies, weil in Möhlin eine spezielle Industriezone ausgeschieden wurde, die einige Firmen animierte, sich hier niederzulassen, aber auch als Konsequenz der Entstehung grosser industrieller Ballungen rund um Basel.

Gemeinde auf fruchtbarem Boden
Von der Einwohnerzahl her gibt es zwar einige grössere Ortschaften im Kanton Aargau. Mit seinen knapp 19 Quadratkilometern ist Möhlin aber flächenmässig eine der grössten Aargauer Gemeinden. Gut drei Quadratkilometer davon sind überbaut, knapp sieben Quadratkilometer bestehen aus Wald, der Rest ist Kulturland. Den höchsten Punkt bildet mit 636 m ü. M. der Gipfel des Sonnenbergs mit seinem gleichnamigen Aussichtsturm.

Das Dorf befindet sich auf 308 bis 340 Meter über Meer, es liegt im Bezirk Rheinfelden im unteren Fricktal und grenzt an die Gemeinden Magden, Maispach BL, Rheinfelden, Wallbach, Zeiningen und an das deutsche Schwörstadt. Möhlin ist eingebettet zwischen Sonnenberg und Rhein. Umrahmt wird die Fricktaler Gemeinde weitgehend von Wald, was ihre Lage unvergleichlich
schön macht.

Ruhig und doch verkehrsgünstig gelegen
Möhlin bietet viel Lebensqualität. Wegen der Überschaubarkeit der Gemeinde und ihrer Umrahmung durch die Natur gewinnt man den Eindruck, auf dem Land zu leben. Das stimmt – und doch wieder nicht. Denn Möhlin ist nicht nur schön, sondern auch zentral gelegen.
Postauto
Mit dem Auto: Möhlin befindet sich fünf Kilometer
von der Autobahnein- und –ausfahrt «Rheinfelden Ost» entfernt. Die Fahrt ins Zentrum von Basel – der drittgrössten Stadt der Schweiz – dauert etwa 20 Minuten. In gut einer Stunde reist man auch nach Zürich, Bern oder Luzern.
Mit dem Bus: Auch bezüglich des öffentlichen Verkehrs ist Möhlin mit Bus und Zug bestens erschlossen. Innerhalb der Gemeinde und zu den Nachbarorten fahren Postautos.
Mit dem Zug: Die Regio-S-Bahn befördert die Passagiere im Halbstundentakt nach Basel und zurück. In 20 Minuten gelangt man so von der ländlichen Umgebung ins Herz der nordwestschweizerischen Grossstadt. Die Fahrt nach Zürich dauert etwas mehr als eine Stunde, jene nach Bern eineinhalb und auch Luzern liegt keine zwei Zugstunden entfernt.
Mit dem Flugzeug: Wer internationale Verbindungen sucht, findet diese auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Die Regio-S-Bahn bringt Flugpassagiere in einer Fahrzeit von rund 50 Minuten zum Flughafen. Mit dem Flugzug erreicht man auch bequem in einer Stunde den Flughafen Zürich-Kloten.

Hier weht der Möhlin-Jet
In Möhlin gibt es ein spezielles Wetterphänomen zu beobachten. Meteorologe Thomas Bucheli erklärt, was es mit dem Möhlin-Jet auf sich hat: «Der Möhlin-Jet ist ein markanter Südost- bis Ostwind, der vom Mittelland her über die östlichen Juraausläufer hinweg nach Möhlin und ins Hochrheintal hinunterbläst. Er entsteht typischerweise bei winterlichen Hochdrucklagen, wenn sich südlich des Juras ein Kaltluftsee mit Nebel aufbaut. Wird diese kalte Nebel- und Hochnebelschicht hoch genug, schwappt sie von ihrem oberen Rand über die tiefstgelegenen Juraausläufer nordwärts und ergiesst sich zum Rhein hinunter. Dort trocknet sie rasch aus, überquert bei Möhlin im Talgrund als breiter und 100 bis 300 Meter hoher, trockener Luftstrom mit 30 bis 50 Stundenkilometern den Rhein und strömt Richtung Oberrheinische Tiefebene.
Auf der Reise vom Jura in den Talgrund des Hochrheins erwärmt sich die Nebelluft leicht und vermischt sich mit trockener Umgebungsluft. Dadurch dünnt sich der Nebel rasch aus, sodass er sich meist östlich der Möhlin-Ebene auflöst. Somit bildet die Gegend um Möhlin oft eine markante Wetterscheide.

Zu Fuss und mit dem Velo einkaufen
Möhlin ist eine Gemeinde mit ausgeprägtem Eigenleben. Dazu gehören auch viele Geschäfte des täglichen Bedarfs, Spezialgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe. Ein gut ausgebautes Fuss- und Velowegnetz erlaubt es, die Einkäufe zu Fuss oder mit dem Velo zu erledigen. Für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis findet sich ein entsprechendes Angebot. Wem diese grosszügige Auswahl nicht reicht, der kann auch im benachbarten Rheinfelden oder in Basel shoppen.

Wald- und Flurwege
Über 60 km Wald- und Flurwege laden ein zum Wandern und zu kleinen Velotouren. Ein halbes Dutzend eingekarrte Hohlwege, «Höhlen» genannt, die vom alten Dorf am Bach auf die Hochterrasse führen, sind besonders reizvoll und die bewaldeten an heissen Sommertagen angenehm kühl.

Spazieren und geniessen
In Möhlin ist die Lebensqualität hoch. Das erkennt man auch am Fusswegkonzept («Schleichwege », die mit weissen Wegweisern speziell ausgeschildert sind). Diese Fusswege ziehen sich durchs ganze Dorf. Hier können abseits des Verkehrs gepflegte und idyllische Dorfpartien bewundert und erkundet werden. Probieren Sie es aus! Sie werden überrascht sein.
Zum Verweilen und Geniessen stehen auch der Sonnenpark mit seinem Spielplatz und die nahe gelegene Allmend im Zentrum zur Verfügung, ebenso die langen Spazierwege entlang des renaturierten Möhlinbachs. Aber auch die Velowege und vielen Wanderwege rund um die Gemeinde laden zum Erkunden des Naherholungsgebietes ein.

Die gute Bildung liegt so nah
Die Schulkinder müssen keine weiten Wege gehen, um die Schule zu besuchen. Als eine der zwei Zentrumsgemeinden des unteren Fricktals bietet Möhlin alle Schulstufen und -varianten (inkl. Moderner Kindergärten) an, die das aargauische Volksschulwesen kennt. Das Angebot wird durch eine eigene Musikschule abgerundet.

Steinli
Die drei Schulstandorte Obermatt, Fuchrain und Steinli-Storeboden sind so über das ganze Dorf verteilt, dass die Schüler diese zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichen können. Für die Absolvierung weiterführender Ausbildungen in der Fachmaturitätsschule oder im Gymnasium fahren die Jugendlichen nach Muttenz BL oder nach Basel.

Ein Daheim für Menschen mit Lebenserfahrung

Villa Kym
Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen, heisst es. Vielen Seniorinnen und Senioren geht es genauso – sie möchten im Alter ihre gewohnte Umgebung nicht mehr verlassen. Dank den Alterswohnungen sowie dem Wohn- und Pflegezentrum Stadelbach ist das für viele Menschen auch nicht nötig. Zusätzlich werden sieben Ein- und Zweizimmerwohnungen in der gemeindeeigenen und denkmalgeschützten Villa Kym angeboten. Ebenfalls gut zu wissen ist, dass Möhlin eine gute Gesundheitsversorgung bietet. Neben praktizierenden Hausärzten und Praxisgemeinschaften ist unser Dorf der Spitex Fricktal AG angeschlossen, welche neben der Krankenpflege weitere Dienstleistungen anbietet. Reicht das nicht aus, so befinden sich das zum Gesundheitszentrum Fricktal gehörende Spital Rheinfelden und das Universitätsspital Basel in der Nähe.

Versorgung und Entsorgung für Möhlin und die gesamte Region

GAF
Die Gemeinde Möhlin betreibt für sich selber und für umliegende Gemeinden die Wasserversorgung und Abwasserverband Region Möhlin mit eigenen modernen Werken. Für die Erzeugung von Fernwärme ist die Gemeinde zusammen mit der AEW Energie AG am Wärmeverbund Möhlin AG beteiligt. An verschiedenen Standorten werden mit einheimischen Holzschnitzeln (Lieferant Ortsbürgergemeinde Möhlin) Heizzentralen betrieben, welche die öffentlichen Gebäude und verschiedene Wohngebiete mit Wärme versorgen.
Die Stromlieferung erfolgt durch die AEW Energie AG Aarau und die Gaslieferung durch die IWB Basel. Teilweise erzeugen wir mit eigenen Photovoltaikanlagen Strom für die Versorgung von Schul- und Sportanlagen. Im Auftrag des GAF (Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal) betreibt die Gemeinde Möhlin die Multisammelstelle Schallen – eine grössere Entsorgungsstation für jegliche Art von Abfall und Wertstoffen. Der detaillierte Abfallkalender des GAF gibt entsprechende Auskunft.

Vereine
Möhlin ist ein sehr lebendiger Ort. Das gilt auch und vor allem für die Freizeitaktivitäten. So gibt es weit über 100 Vereine – ein riesiges Angebot für eine über 10 800 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Gemeinde. Die Bandbreite ist gross: Sportfans kommen ebenso zum Zug wie Naturfreunde, Musikliebhaber, Brauchtumsanhänger oder sozial Engagierte. Für beinahe jedes Interesse und jeden Lebensabschnitt findet sich der passende Verein oder die richtige Organisation.

Schwimmbad

Schwimmbad
Nicht weniger als etwa 65 000 Menschen lockt das Schwimmbad Bachtalen jährlich an. Die meisten suchen im grossen Mehrzweckbecken Abkühlung, die Mutigen freuen sich über das Sprungbecken, während die Kleinen und Kleinsten nach Herzenslust im Planschbecken spielen können. Ist man den Fluten entstiegen, locken 13 400 Quadratmeter Grünfläche zum Verweilen und Sonnenbaden.

Campingplatz
Gegenüber dem Schwimmbad und nahe am Rhein liegt der Campingplatz Bachtalen der Ortsbürgergemeinde Möhlin mit 40 Touristenplätzen und ebenso vielen Saisonplätzen. Transit- wie Dauergäste erwartet eine familiäre und fröhliche Atmosphäre. Vom Campingplatz aus lassen sich viele schöne Radtouren und Wanderungen unternehmen. Ein internationales Radroutennetz führt direkt am Campingplatz vorbei. Und wer Erfrischung sucht, findet diese im Schwimmbad oder im kleinen Restaurant.

Spielplätze im Familiendorf Möhlin
Damit auch die Kleinen und Kleinsten nicht zu kurz kommen, hat die Gemeinde Möhlin verschiedene Spielplätze eingerichtet. Besonders beliebt sind die Spielplätze bei der Storchenstation und im Sonnenpark. Ebenfalls Raum zum Toben bietet der Spielplatz Leigrube. Und natürlich befinden sich auch bei verschiedenen Schulhäusern öffentlich zugängliche Spielgeräte.

MÖHLIN VERNETZT
Ein Trägerverein «MÖHLIN VERNETZT» koordiniert die zahlreichen Familienangebote auf seiner Homepage www.moehlin-vernetzt.ch. Der Tagesfamilienverein Möhlin und Umgebung, verschiedene Kindertagesstätten sowie die Mittagsbetreuung für Schulkinder und zahlreiche weitere Angebote und Informationen sind hier abgebildet und können herunter geladen werden.

Staatskirchen / Landeskirchen Möhlin – Dorf der drei Kirchen
Unser Poststempel trägt diesen Titel in alle Welt. Er versinnbildlicht die gegenseitige Achtung, die zwischen den drei Kirchgemeinden besteht. 1974 gründeten diese den Ökumenischen Arbeitskreis Möhlin.

Kulturkommission
Kultur ist in Möhlin ein wichtiges Thema, denn die Gemeinde soll auch in Sachen Kunst, Konzert und Theater etwas zu bieten haben. Dazu trägt die Kulturkommission Möhlin mit attraktiven Jahresprogrammen bei.

Kultur im Gemeindehaus
Seit dem Umbau des Gemeindehauses im Jahr 2008 finden auf allen drei Etagen regelmässige Wechselausstellungen mit Bildern von Künstlern aus Möhlin und Umgebung statt. Auf diese umkomplizierte Art wird auch im Gemeindehaus «Möhliner-Kunst» einem grossen Personenkreis zugänglich gemacht.

Dorfmuseum Melihus
Seit 1985 verfügt Möhlin über ein Ortsmuseum, wo man vieles über die Geschichte der Gemeindeerfährt. Zu sehen gibt es Hauseinrichtungen aus der Zeit um 1900, eine Sammlung der 1954 stillgelegten Steinzeugmanufaktur Möhlin-Riburg, eine kleine ur- und frühgeschichtliche Sammlung sowie Zeitzeugen von Land- und Forstwirtschaft, Schuhmacherei, Sattlerei, Schreinerei, Störmetzgerei oder Wäscherei.