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Aktionsmonat 2021 "Sauberes Fricktal"

Aktionsmonat 2021 "Sauberes Fricktal"

06.05.2021

Aktionsmonat 2021 "Sauberes Fricktal"

Ein Radiospot und ein Kurzfilm für saubere Felder und Wiesen

Der Aktionsmonat „sauberes Fricktal“ geht im Mai 2021 in die elfte Runde. Den Umständen angepasst, präsentieren die Mitglieder der Arbeitsgruppe „sauberes Fricktal“ zusammen mit den Verantwortlichen des Aargauischen Bauernverbandes an der Startveranstaltung in Wegenstetten auf dem Bauernhof einen Radiospot und einen Kurzfilm zum Thema: Abfälle korrekt entsorgen, insbesondere während der Autofahrt. Während drei Wochen im Mai erhalten die Argovia-Radiohörenden diese Botschaft und gleichzeitig wird der thematisch abgestimmte Kurzfilm im Fernsehen TeleM1 ausgestrahlt. Die 35 Fricktaler Gemeinden und die angrenzenden Jurapark Gemeinden werden motiviert, den Radiospot und den Kurzfilm innerhalb der Gemeinden hör- und sichtbar zu machen. Zudem erhalten sie wertvolle Inputs, um trotz Corona Zeichen für einen sauberen öffentlichen Raum zu setzen. Das Engagement lohnt sich, nicht nur für die Umwelt.

Abfälle auf Feldern und Wiesen – Runder Tisch

Immer wieder werfen Verkehrsteilnehmende Abfall einfach aus dem Auto. Der Müll entlang den Strassen, auf Wiesen und Feldern ist ein ewiges Ärgernis und schadet auch den Tieren. Schätzungen zeigen, dass pro Fahrtkilometer auf Schweizer Nationalstrassen jährlich rund eine Tonne Abfall entsorgt wird. Vertretende vom Bauernverband Aargau, der Regionalpolizei, der Interessengemeinschaft saubere Umwelt und dem Jurapark Aargau gingen im vergangenen Jahr der Frage nach, warum Abfälle auf dem Land der Bauernfamlien landen. So einfach kann diese Frage nicht beantwortet werden, denn es liegen keine verlässlichen Studien vor, die belegen, welche Leute den Abfall einfach aus dem Auto werfen. Die Teilnehmenden kamen zum Schluss, dass die Gründe für dieses Verhalten vielseitig sind und keinem bestimmten Personenkreis zugeordnet werden können. Es zieht sich durch alle Altersgruppen, alle sozialen Schichten und Kulturen. Die Bussen für diese Widerhandlungen sind schwierig umzusetzen, schildern die zwei Polizisten. Seit Inkraftsetzung des neuen Reglements seien im unteren und oberen Fricktal nur gerade zwei Bussen erteilt worden. Bussen alleine lösen das Problem nicht, stellten die Betroffenen fest. Der Aargauische Bauernverband setzte in den vergangenen Jahren Kampagnen gegen das Littering in der Landwirtschaft um, die von den betroffenen Bauernfamilien geschätzt werden. Die Teilnehmenden sind der Meinung, dass es kontinuierliche Massnahmen auf verschiedenen Ebenen erfordert, um die Bevölkerung zu sensibilisieren, den Abfall auch unterwegs korrekt zu entsorgen. Zu guter Letzt trugen die Anwesenden mögliche Ideen zusammen. Diese Basis nutzten die Mitglieder der Arbeitsgruppe „sauberes Fricktal“ für das neue Angebot 2021 mit dem Schwerpunkt „Abfälle auf Feldern und Wiesen“. Wichtig dabei war, auf eine Umsetzung zu achten, die trotz Corona-Virus möglich ist. Dies ist mit dem Radiospot und dem Kurzfilm gelungen.

Radiospot und Kurzfilm im Aargau auf Sendung

Die Verantwortlichen des Aargauischen Bauernverbandes und die Mitglieder der Arbeitsgruppe „sauberes Fricktal“ haben die Kräfte gebündelt und lancieren die Kampagne zusammen. Mit den gemeinsamen finanziellen und fachlichen Ressourcen, wird die Umsetzung der Spots gestärkt. Die komplexe Botschaft wurde mit folgender Aussage auf das Wesentliche reduziert: „Es Büchsli do, en Zigi det, scho landet alles bim Bur im Fäld und im Mage vonere Chueh. Entsorget Sie Ihre Abfall unterwägs korrekt und setzed so es Zeiche gege Littering. Für suberi Fälder und Wiese! Burefamilie fröits.“ Der Radiospot wird zum Aktionsmonat „sauberes Fricktal“ präsentiert. Der Kurzfilm steht unter der Hoheit vom BVA zur Kampagne „stopp Littering Aargau“.

Der Auftakt im Radio Argovia und im Fernsehen TeleM1 erfolgt am Montag, 3. Mai 2021. Während drei Wochen sind die akustischen und visuellen Botschaften für saubere Felder und Wiesen, insbesondere im Aargau, mehrmals täglich auf Sendung.

Diese Aktion führt vor Augen, dass auch ausserhalb des Siedlungsraumes ein Littering-Problem besteht - speziell auf unseren landwirtschaftlich genutzten Flächen.


Littering in der Landwirtschaft

Daniel Schreiber, Vorstandsmitglied BVA und Landwirt, führt aus, warum das Littering in der Landwirtschaft ein Problem ist. Auf Landwirtschafts- und Naturflächen hat das Littering schwerwiegende Konsequenzen für Tiere und Menschen. Betroffene Bauernfamilien müssen vor der Bewirtschaftung der Felder den Abfall zusammenlesen. Es gelingt nicht immer, allen Abfall säuberlich einzusammeln. So kann es vorkommen, dass zum Beispiel eine Aludose in der Mähmaschine verhäckselt und mit dem Schnittgut vermischt wird. Die Kuh frisst das verunreinigte Futter und die scharfkantigen Aluschnitzel können im Magen zu inneren Verletzungen führen. Dies kann zur Folge haben, dass die Kuh operiert oder im schlimmsten Fall sogar notgeschlachtet werden muss.

Be-Achtung aktive Gemeinden

Ein Engagement für einen sauberen öffentlichen Raum lohnt sich immer. Mehr als dreissig von 50 Gemeinden setzten in den vergangenen Jahren während oder ausserhalb des Aktionsmonates „sauberes Fricktal“ im Mai ein Zeichen gegen LIttering. Dies ist sehr erfreulich und soll auch in Zukunft so sein. Aus diesem Grund präsentiert Helene Bigler Brogli vom U-Büro nebst der Verbreitung der taufrischen Spots weitere Inputs für mögliche Umsetzungen. Zudem sollen aktive Gemeinden beachtet werden. Sie erhalten ein Anmeldeformular, um die Littering-Massnahmen zu erfassen. Diese Leistungen werden an der nächsten Impulsveranstaltung im Oktober 2021 ausgezeichnet.

Hintergrund

Jedes Jahr ein Zeichen gegen Littering

Im Monat Mai findet seit elf Jahren der Aktionsmonat „sauberes Fricktal“ statt. Ein Angebot mit einem wechselnden Schwerpunkt zum Thema Littering ermöglicht engagierten Verantwortlichen in Gemeinden ein Zeichen für einen sauberen öffentlichen Raum zu setzen. 35 Gemeinden des Planungsverbandes Repla und der angrenzenden Jurapark-Gemeinden können davon Gebrauch machen. Das Angebot kann jeweils ohne grossen Aufwand umgesetzt werden, lässt jedoch auch Raum für eigene Aktivitäten.

Sponsoren für einen sauberen Natur- und Naherholungsraum

Dank der finanziellen und ideellen Unterstützung durch Sponsoren können die Mitglieder der Arbeitsgruppe „sauberes Fricktal“, Tommy Freiermuth, Präsident, Erika Abt, Kurt Bächtold, Remo Kämpfer und Helene Bigler Brogli, U-Büro jeweils ein neues Angebot entwickeln und ausarbeiten. Im Sinne attraktiver und sauberen Natur- und Naherholungsräume engagieren sich zusammen mit den beteiligten Gemeinden die folgenden Sponsoren:

Gemeindeverband Abfallwirtschaft unteres Fricktal (GAF)

Gemeindeverband Abfallbeseitigung Oberes Fricktal (GAOF)

Jurapark Aargau